Luftaufnahme der Warendorfer Altstadt
© Stadt Warendorf

Ministerin zum Schulbesuch im MGW


Die nordrhein-westfälische Schulministerin Dorothee Feller besuchte heute das Mariengymnasium Warendorf (MGW), um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der Schule zu machen. Empfangen wurde sie von der Schulleitung, Sozialdezernentin der Stadt Warendorf, Vertretern von Lehrkräften, Eltern und Schülern sowie der Junior Big Band des Gymnasiums, die den Besuch musikalisch umrahmte.

In ihren kurzen Begrüßungsworten betonte Ministerin Feller: „Ich habe inzwischen über 200 Schulen besucht. Eine Ministerin kann nur gut entscheiden, wenn sie weiß, wie es in den Schulen tatsächlich aussieht. Ich freue mich sehr, heute hier in Warendorf zu sein.“

Im Anschluss nahm die Ministerin an einem Rundgang durch die Schule teil, bei dem auch der neue Anbau vorgestellt wurde. Dabei kam sie mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern ins Gespräch und informierte sich über aktuelle Projekte und Entwicklungen.

Besonders beeindruckt zeigte sich Dorothee Feller von den beiden vorgestellten Schülerprojekten:

- „80 Jahre Kriegsende – Der schwierige Weg zur Demokratie“ (Mittelstufe), das in Verbindung mit einem deutsch-französischen Schüleraustausch durchgeführt wurde und den Fokus auf die deutsch-französischen Beziehungen im Anschluss an die Landung der Alliierten in Frankreich legt.

- „Erinnern gegen das Vergessen“ (Oberstufe), in dessen Rahmen Schülerinnen und Schüler ihren Besuch des KZ Auschwitz aufgearbeitet haben.

Darüber hinaus präsentierte das MGW seine vielfältigen Aktivitäten als zertifizierte Europaschule und Schule der Zukunft. Im Mittelpunkt standen Projekte, die das europäische Miteinander und nachhaltiges Handeln fördern – darunter Jobshadowing und Schülerpraktika in Island, Schülermobilitäten, Greentravelling-Initiativen, Debating-Wettbewerbe in Istanbul, Projekte zu Menschenrechten in Europa sowie Upcycling-Aktionen unter dem Motto „Aus alt mach neu“.

Ministerin Feller zeigte sich zum Abschluss ihres Besuchs sehr zufrieden und lobte das große Engagement der Schulgemeinschaft.