ZukunftsFest: Vortrag Özden Terli

Kategorie: Umwelt & Natur
ZukunftsFest: Vortrag Özden Terli
„Schönen guten Abend und herzlich willkommen zum Wetter.“ Es ist immer dieselbe Begrüßungsformel, mit der der Meteorologe im Fernsehjournalist Özden Terli zur besten Sendezeit nach den „Heute“-Nachrichtensendungen den Wetterbericht einläutet. Aber der gebürtige Kölner ist beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) weit mehr als nur „der Wettermann“ für wolkige oder heitere Vorhersagen. Immer wieder erklärt er, fundiert und differenziert, aber auch für Laien verständlich und spannend, die Auswirkungen des Klimawandels auf das Wetter. Am Samstag, 27. Juni (14.30 Uhr), wird er live und in Farbe in Warendorf zu sehen und zu hören sein, in der kühlen Marienkirche als prominenter Gast beim „ZukunftsFest“.
Die Veranstalter des "ZukunftsFest" (27. Juni, 11 bis 17 Uhr), die Volkshochschule und das Haus der Familie Warendorf sowie der Emshof Telgte, haben Özden Terli für einen rund 90minütigen Vortrag gewinnen können. Er werde er auf aktuelle klimatische Entwicklungen eingehen und erläutern, „welche Rolle Bildung für nachhaltige Entwicklung beim Umgang mit diesen Herausforderungen“ spiele. Der Referent hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so 2021 den Umwelt-Medienpreis der Deutschen Umwelthilfe in der Kategorie „Fernsehen und Online“. 2022 war unter den er von der Zeitschrift Medium Magazin als „Journalisten des Jahres“ Geehrten in der Kategorie „Wissenschaft“, und 2025 erhielt Terli eine Grimme-Preis-Nominierung in der Kategorie „Besondere journalistische Leistung“ für „seine eindringliche Vermittlung des Ausmaßes der Klimakatastrophe“, so die Jury-Begründung.
Der 1971 in Deutschland geborene Sohn türkischer Gastarbeiter hatte nach der Realschule zunächst eine Ausbildung zum Fernmeldeanlagen-Elektroniker absolviert, wollte später Nachrichtentechnik studieren. Er holte auf dem „Zweiten Bildungsweg“ sein Abitur nach. Die ungewöhnliche Kombination seiner Leistungsfächer Physik und Philosophie erklärt Terli so: „Ich war schon immer an Naturwissenschaften interessiert, vor allem Physik. Die Idee war: mehr über die Welt zu erfahren.“ Aber bereits als Abiturient hatte er die feste Absicht, Meteorologie zu studieren, eine Wissenschaft, die er als „Physik der Atmopshäre“ bezeichnet. „Meteorologe kann jeder sein, dafür reicht es, wenn man das Wetter beobachtet oder eine Vorhersage erstellen kann“, sagt er, aber ihn habe der wissenschaftliche Hintergrund gereizt: „Mit einem Hochschulabschluss ist es etwas anderes. Das ist ein himmelweiter Unterschied.“
Terli studierte an der Freien Universität in Berlin Meteorologie mit dem Nebenfach Astrophysik. Seine externe Diplomarbeit am Alfred-Wegener Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung schrieb er zum Thema „Atmosphärischer Transport von Saharastaub über dem Atlantik – Lidarbeobachtungen an Bord des Forschungsschiffes Polarstern“. Parallel zum Studium arbeitete er als Wetterbeobachter in der Wetterstation in Berlin-Dahlem und begann in seinem Metier mit der journalistischen Arbeit. Als Freier Mitarbeiter bei wetter.com/Pro 7/Sat 1 verfasste er Wetterberichte fürs Fernsehen, Zeitungen und Internet und gab Radiointerviews. Ab 2009 erhielt er eine Festanstellung bei wetter.com und moderierte „kreative Wettersendungen“, wechselte 2013 zu seinem heutigen Arbeitgeber als Redakteur und Moderator in die Wetterredaktion des ZDF.
Aus Sicht der Veranstalter des Zukunftsfest ist Özden Terli mit seiner Prominenz genau der richtige Hauptredner, um vor dem Hintergrund der Klimakrise und zunehmenden Extremwetterlagen den Gedanken einer nachhaltigen Lebensweise in den Fokus zu rücken. Das ZukunftsFest findet am 27. Juni zwischen 11 und 17 Uhr rund um die Marienkirche statt.
Bild: Özden Terli. Meteorologe und Journalist bei der Wetterredaktion des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), ist beim ZukunftsFest am Samstag, 27. Juni (11 bis 17 Uhr), prominenter Gastredner. Um 14.30 Uhr beginnt sein 90-minütiger Vortrag über die Wechselwirkungen von Klima und Wetter
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem „Haus der Familie Warendorf“, "Emshof e.V." und er Volkshochschule Warendorf.