#StolenMemory

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Ausstellung

Kategorie: Ausstellung

#StolenMemory

Eheringe, Kinderfotos, Uhren, Briefe oder Ausweisdokumente ‒ bei der Einlieferung in die Konzentrationslager nahmen die Nationalsozialisten den Häftlingen jegliche persönliche Habe ab. Nach dem Krieg konnte ein Teil der geraubten Gegenstände geborgen werden. Tausende Umschläge mit persönlichen Besitzstücken von Menschen aus über 30 Ländern gelangten 1963 zu den Arolsen Archives (Weltdokumentenerbe der Vereinten Nationen). Diese sogenannten Effekten warten auf die Rückgabe an die Familien der KZ-Häftlinge.
Die persönlichen Gegenstände der ehemaligen NS-Häftlinge erzählen vom Leben ihrer Besitzer*innen und verdeutlichen gleichzeitig ihren Verlust. Für die Familien der ehemaligen KZ-Häftlinge sind die Gegenstände von unschätzbarem Wert. Sie machen die Erinnerung und das Andenken greifbar, oft sind sie sogar die letzte Spur zu den NS-Opfern. Denn wie und wo die Menschen starben, ist häufig nicht bekannt. Aber auch wenn Häftlinge die KZ überlebt haben, sind die Besitzstücke für die Familien wichtig, besonders wenn ihre Angehörigen nicht über ihre Erfahrung sprechen konnten oder wollten. Das zeigen auch die vielen Geschichten, die auf stolenmemory.org erzählt werden.

Offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Peter Horstmann, Frau Meiwes von Arolsen Archives und Dr. Marcus Weidner Institut für Westf. Regionalgeschichte am 13.03.2026 um 11 Uhr

Öffnungszeiten: täglich 9 - 19 Uhr, kein Eintritt

Organisator

Bündnis Warendorf zeigt Klare Kante für Demokratie und Vielfalt/Stadt Warendorf

016093122659

klarekantewaf@posteo.de

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