
Umgestaltung der Fußgängerzone

Die Stadt Warendorf stellt die Altstadt für die Zukunft auf und erneuert die zentralen Einkaufsbereiche in Münsterstraße, Freckenhorster Straße, Krickmarkt und Heumarkt. Die erste Bauphase mit der Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen wurde 2024 abgeschlossen. Die zweite Bauphase gemeinsam mit den Stadtwerken das EmsWärme-Netz zu bauen, ist in der Fußgängerzone seit September abgeschlossen. Seit Oktober 2025 läuft die finale Bauphase: die Wiederherstellung und damit die Neugestaltung und Aufwertung der Warendorfer Fußgängerzone. Der barrierearme Ausbau, die moderne Gestaltung und die erneuerten Oberflächen werden die Aufenthaltsqualität spürbar verbessern.
Mehr zur Baustelle für die Wiederherstellung und Neugestaltung der Warendorfer Fußgängerzone:
1. Asphalt statt Beton im Unterbau - Ausführung in gebundener Bauweise

Bei der Umsetzung einer gebundenen Bauweise in den Fahrbahnbereichen wird nicht auf den Baustoff Beton im Unterbau, sondern auf Asphalt zurückgegriffen werden. Eine Ausführung der gebundenen Bauweise in Beton im Unterbau führt dazu, dass eine hergestellte Fläche nach Ihrer Fertigstellung eine Ruhephase von mehreren Wochen benötigt. Diese Ruhephasen können bei einer Umsetzung in Asphalt wesentlich reduziert werden, je nach Witterung auf wenige Tage. Dadurch wird erwartet, dass sich der benötigte Bauzeitraum zur Umsetzung der Maßnahme insgesamt verkürzen wird. Hinzu kommt, dass Asphalt temperaturunabhängiger als Beton verbaut werden kann, was sich ebenfalls positiv auf die Abwicklung der Baumaßnahme auswirken wird.
Dennoch benötigt auch eine in Asphalt ausgeführte Fahrbahn in gebundener Bauweise eine gewisse Ruhezeit, bevor die Straße zunächst für den Fußgänger- und Radverkehr und später dann für den KFZ-Verkehr freigegeben werden kann. Das führt dazu, dass ein Straßenabschnitt zwar als "fertig" wahrgenommen werden kann, aber dennoch noch nicht freigeben ist.

2. Bildung größerer Bauabschnitte
Zur Erreichung des Ziels einer möglichst schnellen Umsetzung und Fertigstellung des Straßenbaus kann diese Erfahrung auf die Straßenbaustelle übertragen werden: Die Saumbereiche (Randbereiche) in den einzelnen Bauabschnitten sollen wechselseitig, soweit die Witterung es erlaubt, durchgängig hergestellt werden, so dass der Unterbau der befahrbaren Bereiche in der Mitte in Asphaltbauweise dann in größeren Abschnitten am Stück wirtschaftlich hergestellt werden kann.
3. Einsatz mehrerer Kolonnen
Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt in drei Bauabschnitten, wobei im ersten Bauabschnitt, beginnend vom Heumarkt zum Elsbergplatz, die Arbeiten für den Straßenbau bereits abgeschlossen sind. Derzeit arbeiten zwei Kolonnen parallel am Freckenhorster Tor und an der Münsterstraße.



